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Das Seebad von Ancon - Geschichte von Ancon

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Eine der ersten historischen Erwähnungen über Ancón datiert in die Zeit der spanischen Eroberung während der Expeditionen von Hernando Pizarro. In der Nachfolge, während der Periode des Unabhängigkeitskampfes, erfolgte die Landung des Befreiers José de San Martín und seiner Streitmacht in der Bucht von Ancón, wo er auch die Nachricht über die Gefangennahme des königlichen Schiffes “La Esmeralda” im Hafen Callao durch Admiral Lord Cochrane erhielt.

Aus der republikanischen Zeit verdienen zwei bedeutende Ereignisse besondere Erwähnung: Zum einen handelt es sich um die Schaffung des Ortes Ancón durch den Präsidenten José Balta im Juni 1869, zum anderen um die Aufsetzung des Friedensvertrages von Ancón ("Tratado de Ancón") im historischen Gebäude von Rancho Grande im Kontext des Krieges gegen Chile.

Da gegen Ende des Jahres 1869 das Gelangen nach Ancón noch mit Schwierigkeiten verbunden war, wurde 1870 mit der Konstruktion der Eisenbahnlinie Lima-Chancay begonnen, über die dem Ort Ancón eine Bahnstation zugewiesen wurde. Diese Bahnlinie und deren Bau wurde von dem Ingenieur Federico Blume entworfen und abgeschlossen.

Einige Jahre später, im Jahr 1874 und während der Regierung des Präsidenten Dr. Manuel Pardo y Lavalle, wird der Ort Ancón per Gesetz zum Distrikt erhoben.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts beginnt Ancón, sich als ein Strandbaddistrikt zu profilieren, welcher im Zusammenspiel mit seinen Stränden und am Meer gelegenen Strandvillen Erholung und Entspannung versprach. Die gegenwärtige Strandpromenade Ferreyros datiert in das Jahr 1954, hat ihren Ursprung aber bereits im Jahr 1875. Ihr gegenwärtiger Name ist Ausdruck eines Erinnerungsaktes an den Patrioten Manuel Bartolomé Ferreyros.

Das Strandbad Ancón zog viele berühmte Persönlichkeiten aus Politik, Regierung und Militär sowie Aristokraten und Intellektuelle an. So erlang es während der Regierung von Augusto B. Leguía den Ruf des bevorzugten Sommerstrandbades, ein Ruf, der sich bis zu den Gesangsfestspielen von Ancón (1969-1970) aufrechterhielt.

Im Jahr 1967 wurde auf Initiative von Dr. Alejandro Miró Quesada Garland und des Ingenieurs Horacio Alberti Nicolini die Schirmherrschaft des Museums von Ancón und dessen kulturelle Aktivitäten ins Leben gerufen, mit dem Zweck, einen Raum zu schaffen, in dem die vorspanischen Fundobjekte der verschiedenen Gesellschaften, welche sich im Umland von Ancón herausbildeten, ausgestellt werden können. Am 13. Februar 1993 wird schließlich der ständige Ausstellungssaal in Kooperation mit dem Kunstmuseum Lima (Museo de Arte de Lima) eingeweiht.
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