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Ohne Zweifel ist Ancón einer der interessantesten Kulturkomplexe der gesamten peruanischen Zentralküste, zu einem solchen Grad, daß einige Archäologen nicht davor gescheut haben, ihn als Schlüsselfundplatz der archäologischen Forschung zu bezeichnen. Aus diesen, sehr anerkennenswerten Gründen entstand die Idee, ein Museum zu schaffen.

Im Jahr 1967 konstituiert sich auf Initiative von Dr. Alejandro Miró Quesada Garland und des Ingenieurs Horacio Alberti Nicolini die Schirmherrschaft des Museums und der kulturellen Aktivitäten von Ancón, mit dem Zweck, Finanzmittel für den Bau eines Museums einzuwerben, welches die bedeutendsten archäologischen Funde beherbergen sollte.

1992, mittels einer Übereinkunft zwischen dem Kunstmuseum Lima (Museo de Arte de Lima) und der Schirmherrschaft des Museums und der kulturellen Aktivitäten, wird das Archäologische Forschungszentrum von Ancón (Centro de Investigación Arqueológica de Ancón – CIAA) geschaffen, mit dem hauptsächlichen Ziel, eine ständige Forschungsarbeit auszuführen und das archäologische Erbe von Ancón bekanntzumachen sowie einen ständigen Austellungsraum einzurichten. Dank dieser Übereinkunft kulminiert dieses Ziel im Jahr 1993 mit der Inauguration eines ständigen Austellungsraumes, welcher eine umfassende Sicht der weit zurückreichenden Vergangenheit in Ancón liefert. Des weiteren wurde 2006 ein interinstitutioneller Kooperationsvertrag zwischen dem "Speziellen Archäologischen Projekt Caral-Supe" ("Proyecto Especial Arqueológico Caral-Supe") und der Schirmherrschaft des Museums von Ancón unterzeichnet. Dieser Kooperationsvertrag beinhaltete die Präsentation einer Austellungssektion über "Caral-Supe: die älteste Zivilisation Amerikas", die Teil der ständigen Austellung des Museums ist. Gegenwärtig werden im Museum von Ancón Kurse über Archäologie für Kinder angeboten. Daneben werden neue Austellungsräume eingerichtet, eine digitale Katalogisierung erarbeitet und vorbeugende Erhaltungsarbeiten am vom Museum betreuten archäologischen Material ausgeführt. Dies alles ist Teil eines Gemeinschaftsprogrammes zwischen der Fakultät für Geistes- und Humanwissenschaften der Katholischen Universität von Peru (Pontificia Universidad Católica del Perú – PUCP) und der Schirmherrschaft des Museums von Ancón, vertreten durch Dr. Krzysztof Makowski und geleitet durch Lic. Lucía Watson Jiménez, Archäologin der Katholischen Universität von Peru.

Das Museum von Ancón wurde ohne lukrative Interessen eingeweiht und widmet sich im hauptsächlichen Sinn der Erhaltung, Erforschung, Austellung und Verbreitung des archäologischen Erbes, das es beherbergt. Des weiteren und innerhalb eines pädagogischen Programmes in Koordination mit Schullehrern verwirklicht das Museum verschiedene kulturelle Aktivitäten, wie zum Beispiel Konkurse und monographische Arbeiten, Zeichen- und Malkurse, verbunden mit dem kulturellen Erbe des Ortes, Konferenzen und Schnellkurse für Lehrer, Kunstwerkstätten für Kinder und Jugendliche, Archäologie-Kurse für Kinder und vieles mehr.
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